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Mediendidaktik / Medienpädagogik

Arthur Laub (Fachleiter und Ansprechpartner) Gesa Schorb (Lehrbeauftragte)
Arthur.Laub@Seminar-Heidelberg.de

Die digitalen Medien sind in unserer heutigen Gesellschaft unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Jugendliche von heute unterscheiden nicht mehr zwischen einem „Digitalen Jetzt“ und einer „Analogen Vorzeit“. Die Fähigkeit zum Umgang mit den elektronischen Medien, die kritische Reflektion ihrer Möglichkeiten aber auch ihrer Grenzen sind Anforderungen, denen sich insbesondere Lehrerinnen und Lehrer stellen müssen. Die Lehrerausbildung muss auf diese didaktische und pädagogische Herausforderung reagieren. Im KMK-Beschluss vom 08.03.2012 wird dies konstituiert:

„Lehrkräfte benötigen für die Vermittlung von Medienbildung sowohl eigene Medienkompetenz als auch medienpädagogische Kompetenzen. Das bedeutet, Lehrkräfte müssen mit den Medien und Medientechnologien kompetent und didaktisch reflektiert umgehen können, sie müssen gleichermaßen in der Lage sein, Medienerfahrungen von Kindern und Jugendlichen im Unterricht zum Thema zu machen, Medienangebote zu analysieren und umfassend darüber zu reflektieren, gestalterische und kreative Prozesse mit Medien zu unterstützen und mit Schülerinnen und Schülern über Medienwirkungen zu sprechen.“

Medienbildung in Heidelberg

Die Ausbildung in Mediendidaktik und Medienpädagogik umfasst einen verpflichtenden Grundkurs bestehend drei Veranstaltungen im Januar und den verpflichtenden Besuch von zwei Wahl(pflicht)veranstaltungen zwischen Februar und Juli. Ein freiwilliger Zusatzkurs richtet sich an Interessierte und setzt im Juni/Juli vertiefende Schwerpunkte.

Themen des Grundkurses Medienbildung im Januar:

  1. Technische Grundlagen: Arbeiten im Computerraum | PaedML | Interaktive Tafel | Objektkamera | usw.
  2. Medienwelten: Umgang mit Medien bei Erwachsenen & Jugendlichen | Konsequenzen für den Unterricht
  3. Rolle der Medienbildung: Leitperspektive & neue Bildungspläne | KMK | LMZ | Didaktischer Kompass | Umsetzungsszenarien

Mit den Wahl(pflicht)veranstaltungen können individuelle Schwerpunkte gesetzt werden. Hier steht die praktische Arbeit im Vordergrund. Neben digitalen Hilfsmitteln sollen auch Anwendungsszenarien vorgestellt und analysiert werden. 

Eine pädagogische und didaktische Vertiefung erfolgt in einem freiwilligen Zusatzkurs. Das Unterrichten mit digitalen Medien und das Unterrichten über digitale Medien soll exemplarisch und ergebnisoffen entwickelt werden.


Weiterführende Informationen:

Stand: Januar 2019

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